Fernstudium – auch zur Bildungskarenz

Fernstudien oder Fernkurse sind heute immer beliebter. In einer Welt, in der der normale Beruf nicht 5 Tage pro Woche von 8 bis 16 Uhr dauert, kann man sich vorgeschriebene Kurszeiten kaum noch einteilen. Immer mittwochs? Keine Chance. Auch bei Wochenendkursen, die dann ein Jahr dauern, verlieren viele schnell die Lust. Besonders mühsam ist es natürlich für Mütter von Kleinkindern, denn man kennt das – immer wenn man Kurs hat, ist das Kind krank.

FernstudiumGalten früher Fernkurse noch als leichter kleiner Bruder zu „richtigen“ Kursen, hat sich heute herumgesprochen, dass sie inhaltlich einem Präsenzkurs in nichts nachstehen, im Gegenteil, man das Gelernte manchmal besser verinnerlicht und behält, weil man es sich erarbeiten musste, als wenn man es von einem Vortragenden vorgekaut bekommt. Firmen unterscheiden heute nicht mehr, WIE man zu seinem Wissen gekommen ist, sondern dass man das Wissen besitzt, anwenden und ein Abschlusszeugnis vorweisen kann.

Diese veränderte  Sichtweise ist jetzt auch bei Institutionen wie Arbeitsmarktservice (AMS) oder anderen Kostenübernahmestellen angekommen. Auch ein Fernstudium wird inzwischen als Grundlage für eine Bildungskarenz bewilligt. Ab kommendem Jahr tragen wir dem noch mehr Rechnung, indem wir zu jedem Kurs als Pdf alle Infos, die dafür erforderlich sind, hinterlegen. Man kann sich dies dann selbst ausdrucken und dem Kostenträger vorlegen, wobei wir bei den Unterrichtseinheiten obere durchschnittliche Grenzen angeben werden, schneller geht also immer.