
Nach 40 Jahren Selbständigkeit wird man mit so manchem Vorurteil konfrontiert. Anfangs versucht man dann noch, zu missionieren, zu erklären, zu diskutieren. Man nimmt einen Satz, den eine Kundin oder oft genug noch nicht mal Kundin gesagt hat, abends mit ins Bett. Was hätte man antworten können? Man ist doch überzeugt davon, das genau Richtige zu tun, warum also so viel Gegenwind?
Ich möchte heute eine Geschichte erzählen, die ich schon in einem meiner inzwischen vergriffenen Bücher erzählt habe, die Geschichte von der Galoppstrecke. Es geht um Ängste, es geht darum, wie wir in allem was wir tun, genau das bekommen, was wir aussenden.
Ganz oft höre ich in meinen Selbständigen-Coachings die Frage – was kann ich denn da für meine Dienstleistung verlangen? Und das meistens mit einem Gefühl des Unbehagens. Man merkt förmlich die Angst, dem Kunden eine Zahl zu nennen. Bin ich da nicht vielleicht im Preis zu hoch? Was, wenn der Kunde mich als zu teuer empfindet?

