Schlagwortarchiv für: Ernährung

Jede Selbstfürsorge, also für sich selbst gut sorgen, beginnt mit Abgrenzung. Was genau versteht man darunter? Und warum betrifft es Frauen mehr als Männer?

Gerade Frauen neigen dazu, sozusagen 24 Stunden „online“ zu sein. Ganz oft haben sie die Doppelbelastung von Familie und Beruf, Kindererziehung und manchmal noch die Pflege von Angehörigen wie der eigenen Eltern.

Krankmachender Stress entsteht sehr oft aus Überforderung und daraus, dass man sich nicht traut, rechtzeitig Nein zu sagen.

Nein sagen Grenzen ziehen

Nein kann das gesündeste Wort der Welt sein. Und wie ich immer wieder auch sage:

Nein ist ein ganzer Satz!

Es ist keine Erklärung notwendig und keine Entschuldigung, wenn man es ablehnt, jederzeit auf die Wünsche anderer einzugehen.

Aber, wer das nicht schafft, wer einen Satz mit vielen Worten braucht oder es einfach etwas „netter“ sagen möchte, versuchen Sie es doch einmal hiermit:

  • Ich verstehe dich, aber ich möchte gern etwas anderes.
  • Das möchte ich dir lieber nicht versprechen.
  • Ich merke gerade, dass mich das Thema nicht wirklich interessiert.
  • Dafür will ich mir jetzt keine Zeit nehmen.
  • Ich habe mich umentschieden.

Wie klingen diese Neins jetzt?

Und ja, Frauen fällt dies schwer. Sie wollen Harmonie, nur keine Wellen, sie wollen geliebt werden und geben daher oft permanent mehr als sie zurückbekommen.

Und das sind die Folgen, wenn man nicht „Nein“ sagen kann:

Die Unfähigkeit, Nein zu sagen, lenkt uns oft von dem ab, was man wirklich zustande bringen will. Weil einen die Dinge, die man gar nicht tun will, so in Anspruch nehmen, bleibt wenig Zeit und Energie für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind.

Weil man sich ständig ausnutzen lässt, staut sich mit den Jahren Groll auf und entlädt sich dann plötzlich bei einem Anlass, bei dem andere dann zurecht der Meinung sind, dass wir jetzt aber wohl über reagiert haben.

Unsere Mitmenschen verlieren bei den immer Ja-Sagern schnell die Achtung nach dem Motto: Wer immer vor einem kniet, auf den steigt man schnell drauf.

Eine aufrichtige Kommunikation mit anderen Menschen ist nur möglich, wenn ich nicht Ja sage, wenn ich Nein meine.

Es gibt auf dem Markt der ätherischen Öle von fast jeder Firma Mischungen, die oft bereits darauf hinweisen, was man mit dem Duft bewirken möchte, darunter auch ganz viele, die eben das Nein, das „meine Wünsche sind genauso wichtig wie deine“, eben alles, was Abgrenzung sein soll, unterstützen.

Leider glauben immer noch die meisten Firmen, dass wir Frauen es gern blumig haben wollen, was mich persönlich, vor allem, wenn ich gestresst bin, nicht wirklich überzeugt. Für mich muss es nicht überall nach Rosen duften, ich mag Gewürze und es darf ein wenig Schärfe haben.

Mein Favorit bei Abgrenzung ist das Öl der Gewürznelke, auch bei vielen anderen Herausforderungen des Lebens ein ganz unglaubliches Öl.

Gewürznelkenöl

Die meisten kennen es wohl leider eher aus der unangenehmen Erfahrung bei Zahnschmerzen, wirkt es doch absolut schmerzlindernd und gleichzeitig mögen es auch die diversen Bakterien im Mund nicht so gern. Wer es noch nie ausprobiert hat, einfach einen Tropfen pur auf den schmerzenden Zahn und sich über das Wunder freuen. Und natürlich ersetzt es nicht den Zahnarzt, es hilft nur, die Wartezeit zu überbrücken.

Das ätherische Öl der Nelkenknospen kommt heute fast zu 100% von Sansibar. Ich konnte dort schon zweimal die Gewürzfarmen besuchen und direkt vor Ort einkaufen. Und es ist eines der wenigen Öle, das auch in der Bevölkerung als Heilmittel angekommen ist. Nelke ist einfach ein Wundermittel, sagt man in meiner zweiten Heimat Kenia.

Und Nelke hilft nicht nur bei körperlichen Schmerzen, sondern eben auch bei seelischen Turbulenzen und bei der Abgrenzung. Man lässt einfach alles nicht mehr so nah an sich heran.

Vorsicht aber unbedingt – nicht in der Schwangerschaft verwenden. Gar nicht. Nelkenöl kann Wehen auslösen, da es direkt auf die Muskulatur der Gebärmutter wirkt.

Auch ein weiteres Öl möchte ich allen ans Herz legen, Melisse. Nicht nur das Öl beruhigt und stärkt, auch der Tee ist ganz hervorragend zum Abschalten und Entspannen gedacht. Und selbst Viren wie Herpes machen einen großen Boden drum herum.

Melissenöl

Beim Melissenöl haben wir beim Fachnamen das Wort officinalis dahinter, das bedeutet, die medizinische Wirkung ist anerkannt. Flapsig ausgedrückt heißt das, es ist auch in der Apothekenwelt gebräuchlich.

Melisse beruhigt, fördert den Schlaf, gibt Gelassenheit und ist auf körperlicher Ebene eines der besten Mittel gegen Herpes Viren.

Ich gebe Melissenöl gern Menschen, die den ganzen Tag mit Menschen zu tun hatten, Verkäuferinnen zum Beispiel. Immer lächeln, immer präsent sein, nie mal allein.

Wer gern Melissentee trinkt, sehr gut. Ansonsten kann man auch einen Tropfen, einen! mit einem kleinen Löffel Honig mischen und in jeden beliebigen Tee geben.

Dass man Melissenöl übrigens sparsam dosiert, das gebietet schon der Preis. Der aber gerechtfertigt ist, wenn man bedenkt, dass es mehrere LKW-Ladungen Pflanzenmaterial braucht, um einen Liter Öl zu erzeugen.

Wenn es etwas blumig sein darf oder soll, hier empfehle ich zur Abgrenzung das Mimosenöl. Wer jemals gesehen hat, wie sich die Blätter bei leichter Berührung schon zurückziehen, der weiß, ja, genau das möchte man manchmal selbst auch machen. Rückzug.

Mimosenöl

Mimose, so wie wir sie als ätherisches, sehr kostbares, sehr teures Öl kennen, ist eigentlich gar nicht die echte Mimose (Mimosa pudica), diese ist ein Baum, violette Blüten und die typischen, sich zurückziehenden Blätter. Unsere Mimose mit den puscheligen gelben Blüten gehört genau genommen zur gleichen Pflanzenfamilie wie Erbsen und Bohnen (also eine Leguminose) und zu den Akaziengewächsen.

Sicher haben Sie schon einmal gehört, „du bist so eine Mimose“. Man meint damit, man zieht sich sofort zurück, kann schlecht mit Kritik umgehen, hat irgendwie eine Haut zu wenig, alles ist schnell Drama, aber auch – man ist einfach hochsensibel, feinfühlig, bekommt jede Stimmung gleich mit und kann das manchmal nur schwer verarbeiten. Mimosenöl hilft bei der Abgrenzung.

Mimose als ätherisches Öl ist fast immer bereits gemischt mit Jojobaöl (bei Feeling zum Beispiel), was sehr sinnvoll ist. So wird es auch erschwinglich. Man braucht extrem wenig und sollte es zu schätzen wissen..

Besonders gut mischt es sich mit Vanille oder dem zarten Neroli.

Ätherische Öle können also beim Neinsagen helfen. Probieren Sie es gern aus, ich freue mich über Feedback.

Herzlichst

Dr. h.c. Gabriela Vonwald

PS: Selbstfürsorge, auf sich achten sind wichtige Schwerpunkte in unserer Ausbildung „Dipl. Mentaltrainer/in“. Alles zum Thema ätherische Öle lernen Sie in der Ausbildung „Dipl. Aromafachberater/in“. Wenn es mal nur ein erster Einstieg in die Welt der Aromaöle sein soll (oder ein Geschenk für einen lieben Menschen) – hier ist der Basiskurs als Postbox ideal.

Außerdem hier noch der Hinweis auf Gabriela Vonwalds Feeling-ID 26045. Wird diese beim Einkauf bei Feeling angegeben, fließt immer ein Anteil direkt an das Hilfsprojekt Harambee.

Die ganze Welt ist auf Energie angewiesen. Um Energiereserven werden Kriege geführt und es wird gefeilscht, und der Mensch ist da überhaupt keine Ausnahme. Wir sagen – „Ich hab heute Energie zum Bäume ausreißen“ – viel öfter aber – „Ich hab heute überhaupt keine Energie!

Wir wissen heute so ziemlich alles darüber, wie der Körper Energie gewinnt und wo, und wir wissen auch, wie er diese Energie speichert. Nämlich in körpereigenen Batterien.

Diese Batterien heißen ATP (falls Sie mal irgendwo angeben wollen, abgekürzt von Adenosintriphosphat). Denn es wäre höchst unpraktisch, wenn wir bei jedem Anfall von – jetzt räume ich mal meinen Schreibtisch auf – zuerst mal produzieren müssten. Da macht es der Körper wie wir bei einem elektronischen Gerät – Batterie einlegen.

Aber nicht nur für unsere Aktivitäten aller Art braucht es Energie. Jedes Klimpern mit den Augenlidern, jeder Herzschlag, jeder Atemzug, jeder Gedanke und jeder Tropfen Urin – Leben also, brauchen Energie. Mehr als jeder Leistungssport, mehr als stundenlanges Fitnessstudio. Man nennt dies den Grundumsatz. Und wenn wir zu rein gar nichts Lust haben und uns nicht aufraffen können, dann liegt dies immer daran, dass der Körper aus unterschiedlichen Gründen seinen Grundumsatz senkt, weil er nicht genug Energie zur Verfügung gestellt bekommen hat.

Energie ist auch im Körper Stromfluss. Wir wissen heute, dass sich innerhalb und außerhalb der Zelle, jeder einzelnen Zelle, kleine Ionen befinden, die durch speziell dafür vorgesehen Kanäle hin und her flutschen und dabei eben winzige Mengen Strom erzeugen. Winzig ist hierbei allerdings relativ. Jeder einzige dieser Ministromquellen erzeugt zwar nur 100 Millivolt, zusammengenommen sind dies aber 30 Millionen Volt pro Meter. In unseren Zellen fließt also 1000mal mehr Strom als in unserem Haushalt. Und dann wird es verbraucht oder gespeichert, denn unser Körper ist eine kleine Stadt mit 70 Billionen Einwohnern (Zellen).

Jeden Tag produzieren und verbrauchen wir ATP, also Batterien, im Umfang des eigenen Körpergewichtes. Oder ich zitiere Bill Bryson: „Aus Sicht des ATP ist der Mensch eigentlich nur eine Maschine zur ATP-Produktion, alles andere ist Nebensache.“

Da wir diese gigantischen Mengen aber praktisch immer sofort verbrauchen, ist in jedem einzelnen Augenblick nur immer die Menge von 60 Gramm ATP vorrätig.

Entdeckt wurde das alles übrigens von Peter Mitchell, der dafür 1978 den Nobelpreis erhielt.

Gerade im Hinblick auf die immer weiter sich ausbreitende Erkrankung des ME/CFS, dem chronischen Erschöpfungssyndrom, gewinnen die Erkenntnissen um unsere Energieerzeugung und Speicherung derzeit wieder vermehrt Interesse.

Herzlichst

Dr. h.c. Gabriela Vonwald

Vitamin CHand aufs Herz – woran denken Sie zuerst, wenn Sie das Wort „Vitamine“ hören oder lesen? Für die meisten Menschen sind Vitamine fast schon gleichzusetzen mit dem einen, dem besonderen, nämlich Vitamin C. Und obwohl doch auch alle anderen Vitamine lebensnotwendig sind und ein Mangel schwere Störungen hervorrufen würde, steckt tief in uns drin der Glauben, wenn wir nur von diesem einen genug haben, dann ist alles gut.

Weiterlesen

Endlich bin ich also auch dem grünen Tee-Pulver aus Japan verfallen. Der Name klingt ja ein wenig wie „Macho, Macho“ und irgendwie hab ich es ja nicht so mit allen möglichen Trendgetränken, die man/frau so unbedingt in dieser Saison braucht.

Grüne Power

Grüne Power

Aber im Zuge einer Unterrichtsstunde in einem angesagten Teegeschäft, hab ich mich umfassend informiert und ich muss sagen – hat was. Und von Trendgetränk kann ja nun bei einer 5000-Jahre alten Tradition auch nicht unbedingt die Rede sein.

Weiterlesen

Auch wenn ich mit zunehmendem Alter immer mehr zum „Sommermenschen“ mutiere, so kann ich doch auch dem Herbst und bald den Wintertagen einiges abgewinnen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie sehr ich es als Kind genossen habe, dass man jetzt als Familie wieder enger zusammenrückt und sich so kuschelig fühlt (auch ohne Toffee-Fee;-)).

Und Kinder lieben es ja ohnehin, Dinge ganz anders zu machen als bisher. Wie wäre es mal mit einem Indoor-Picknick einfach auf dem Teppich? Diese und andere Ideen gibts übrigens auch beim Kindergesundheitspädagogen, denn das Thema Ernährung gehört natürlich dazu.