Grünes Essen

Immer wieder hören wir von Ernährungsexperten, wir sollten mehr Grünzeug essen, um unsere Gesundheit zu erhalten. Und auch wenn es seltsam klingt, unter „Grün“ verstehen die Menschen oft ganz unterschiedliche Dinge. Viele glauben, Hauptsache Rohkost. Oder die berühmten „Fünf“ (Heute spricht man schon von sechs) Portionen Obst und Gemüse. Oder ist einfach pflanzlich gemeint? Bemerkung meiner Tochter, als sie noch im Kindergartenalter war, sie möge keinen Tomatensalat, weil sie nichts essen würde, was grün sei. Meine Erklärung, das sei aber doch rot wurde abgeschmettert mit der Antwort: „Schmeckt aber grün“.

Getreidegras

Die Farbe Grün nimmt in der Natur eindeutig eine Sonderstellung ein, und das liegt am Chlorophyll, dem grünen Blattfarbstoff. Man könnte ruhig sagen, Chlorophyll macht den Unterschied zwischen Leben und Tod auf diesem Planeten, ohne dieses „Blut“ der Pflanzen gäbe es kein Leben, denn aus Chlorophyll und Kohlendioxid, Sonnenenergie und Wasser erzeugen Pflanzen den für uns lebenswichtigen Sauerstoff.

Chlorophyll hat aber noch eine Reihe anderer Vorzüge für unsere Gesundheit:

Nachweislich wird die Bildung von roten Blutkörperchen, unseren Sauerstofftaxis, gefördert. Mehr Sauerstoff kommt zu den Zellen, damit mehr Energie, mehr Gesundheit, mehr Frische, mehr Nährstoffe werden verbrannt, daher weniger Übergewicht. Mehr Sauerstoff heißt auch, eine bessere Leistungsfähigkeit in Sport und Beruf.

Chlorophyll tut jedem einzelnen Organ auf dem Weg durch die Verdauungsorgane gut, angefangen von der Mundschleimhaut und dem Zahnfleisch, über die Speiseröhre, dem Magen und besonders dem Darm.

Mit grüner Nahrung verbessert sich unser Immunsystem, die Wundheilung ist beschleunigt und es kommt zu weniger Entzündugnen im Körper.

Toll, würden wir ja gern, aber soviel Grünzeug, wie genau sollte man das denn schaffen?

Grüne Smoothies sind hier eine nützliche Hilfe, und vor allem hat uns die Natur wieder eine perfekte Quelle zur Verfügung gestellt, nämlich Gräser. Nicht irgendwelche, sondern Getreidegräser. Haben Sie solch einen Getreidehalm mal beim Wachsen beobachtet? Wenn er aus der Erde kommt, ist er noch so ganz zartgrün und frisch. Und er enthält viel mehr Nährstoffe als später das fertige Getreidekorn.

Sie müssen auch keine Kuh sein und den ganzen Tag auf der Wiese stehen. Getreidegras gibt es heute auch als Presslinge, Tabletten, Saft. Und das lässt sich dann wunderbar zum grünen Smoothie dazu mischen.