
Welche Bachblüte hilft da?
Ich bin ja seit mehr als 30 Jahren ein großer Fan der Arbeit mit Bachblüten und unterrichte es auch seit mehr als 20 Jahren. Was mich an Dr. Bach unter anderem immer schon begeistert hat, war sein Weitblick. Er hat praktisch Baustellen der Menschen, die erst heute, also in Dr. Bachs Zukunft auftreten, vorausgedacht. Anders ist es nicht zu erklären, dass er in einer Zeit, in der kaum ein Mensch echte Freiheit für Entscheidungen hatte, einige Blüten um genau dieses Thema herum „entdeckt“ hat. Meiner Meinung nach ist nämlich genau das eines der großen Probleme unserer Zeit – die Menschen können keine Entscheidung mehr treffen. Ohne Entscheidung aber keine Freiheit, nach der wir uns alle sehnen.


Es gibt ja so Mittel und Produkte, die kommen irgendwie nie so ganz aus der Schmuddelecke heraus, weil man ihnen irgendwann mal das Schild „Potenzmittel“ umgehängt hat. Selbst Ginseng gehört dazu, obwohl es kaum ein besseres Antiaging-Mittel gibt. Und immer, wenn wir Frauen Potenzmittel hören, klinken wir uns sozusagen gleich wieder aus. Betrifft uns ja nicht. Falsch! Und schade, denn das, was da so die Potenz fördert, beruht meistens schlicht und einfach auf mehr Energie und mehr Durchblutung. Bei Ginseng zum Beispiel auch im Hirn. Und damit komme ich zu einem Produkt, das wie kaum ein anderes mit – sagen wir mal vorsichtig – „sexueller Aktivität“ in Verbindung gebracht wird und das ich jetzt für meine Fitness- und Lebenssituation wieder einmal für mich entdeckt habe – Maca, das Wundermittel aus den Anden.
Ich möchte diesen Blog-Beitrag mal einem lieben Freund Jens widmen, den ich bisher nur aus der Ferne beobachtet habe bei seinem Treiben und immer gedacht habe, liebenswerter Freak. (Er wird mir das jetzt verzeihen, denn ich leiste hiermit Abbitte). Warum meine Meinung? Für meinen Geschmack der letzten Jahre war er einfach zu sportlich. Klingt komisch? Nun, ich bin nicht so für die Helden der Muckis, drehe mich nochmals gern um, wenn solche Typen beim ersten Dämmerlicht und strömendem Regen die Laufschuhe anziehen, und hole mir lieber einen Kaffee und ein gutes Buch, wenn da wieder gepostet wird, dass man auch in einem schicken Hotel zuerst mal den Fitnessraum suchen würde.
