Ich packe gerade meinen Koffer, weil ich in Kürze nach Kenia fliege – diesmal als ätherisches Öl im Gepäck: Ackerminze, auch japanische Minze genannt, die mir persönlich noch lieber ist als die normale Pfefferminze. Warum, das will ich heute kurz erzählen.

Denn ich fliege nicht in den Urlaub, sondern mein Engagement für unser Hilfsprojekt Harambee steht im Mittelpunkt dieser Reise. Natürlich werde ich daneben auch weiter eure E-Mails beantworten und Hausaufgaben korrigieren – meist sehr früh am Morgen oder sehr spät abends. Und so sehr ich mich auf Wärme freue: Bei den derzeitigen Minusgraden in Österreich erwartet mich ein Temperaturunterschied von 35-40 Grad, das ist schon eine heftige Umstellung.

Ich neige da leider zu Kopfschmerzen bis hin zu Migräne und in einer so intensiven Zeit ist Ackerminze für mich ein echter Schatz. Ihr Duft ist frischer, krautiger und für mein Empfinden angenehmer als der der klassischen Pfefferminze. Das ätherische Öl der Ackerminze wirkt nicht nur belebend und konzentrationsfördernd, sondern auch wohltuend bei Druck im Kopf oder geistiger Erschöpfung. Wenn ich mich also nach langen Tagen müde und überladen fühle, hilft mir Ackerminze, wieder klarer denken zu können.

Das Öl wird durch Wasserdampfdestillation aus dem ganzen Kraut gewonnen und enthält einen sehr hohen Anteil von 70-80% Menthol. Es eignet sich besonders gut zur Anwendung bei Spannungskopfschmerzen: Einfach auf Stirn, Schläfen oder Nacken auftragen (natürlich verdünnt!) – ein kühlender Effekt stellt sich fast sofort ein. Und auch meine Atemwege profitieren von der befreienden Wirkung, was nach der trockenen Flugzeugluft sehr hilfreich ist.

Was ich diesmal in Kenia unbedingt ausprobieren will, ist, ob Ackerminze tatsächlich gegen Ameisen hilft. Diese kleinen Plagegeister hat man dort nämlich leider überall (von winzig klein bis riesig) und der intensive Geruch soll sie angeblich vertreiben – ich bin gespannt!

Bis bald, herzliche Grüße, bleibt gesund und neugierig!

Mag. Sarah Eidler

PS: Wenn ihr das Ackerminzenöl – oder andere ätherische Öle – im Onlineshop von feeling bestellt und am Ende Gabriela Vonwalds ID 26045 angebt, unterstützt ihr damit direkt Harambee. Die Provisionen gehen zu 100% an unsere Studentinnen und Studenten in Kenia. Danke für eure Unterstützung!

„Ich hab ständig Muskelkrämpfe, vor allem nachts. Aber Magnesium vertrage ich einfach nicht, davon bekomme ich Durchfall.“ Vielleicht kommt dir diese Aussage bekannt vor?

Viele nehmen Magnesium ein, weil sie etwas für ihre Nerven oder Muskeln tun wollen – und landen dann frustriert wieder beim Altzustand oder sogar mit neuen Beschwerden. Dabei ist Magnesium ein echtes Multitalent. Aber eben auch ein sensibles Thema, wenn es um die richtige Form und Dosierung geht.

Tatsächlich ist Magnesium einer der wichtigsten Mineralstoffe für unseren Körper. Es ist an über 600 Stoffwechselprozessen beteiligt, wirkt entspannend, nervenstärkend, muskelberuhigend und spielt auch im Energiestoffwechsel sowie für den Herzrhythmus eine zentrale Rolle. Ein Mangel kann sich deshalb sehr unterschiedlich zeigen: innere Unruhe, Reizbarkeit, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe oder sogar depressive Verstimmungen sind mögliche Folgen.

Gerade in belastenden Lebensphasen – bei Stress, viel Kaffee, intensiver körperlicher Aktivität oder hormonellen Schwankungen (Stichwort PMS) – steigt der Magnesiumbedarf deutlich an. Gleichzeitig ist die Versorgung nicht immer optimal.

Aber warum vertragen so viele Menschen Magnesiumpräparate nicht?

Die Ursache liegt fast immer in der gewählten Verbindung: Die weit verbreitete und sehr günstige Form „Magnesiumoxid“ wird vom Körper kaum aufgenommen, verbleibt im Darm und zieht dort Wasser an. Die Folge: Durchfall, Blähungen oder Magendrücken. Deshalb wird leider oft fälschlich angenommen, man vertrage Magnesium allgemein nicht, dabei liegt das Problem fast immer an der chemischen Form.

Denn Magnesium ist nicht gleich Magnesium. Es gibt zahlreiche verschiedene Magnesiumverbindungen, und jede hat ihre ganz eigenen Eigenschaften. Einige wirken beruhigend auf das Nervensystem, andere gezielt auf Muskeln, Herz oder den Energiestoffwechsel. Manche sind besonders gut verträglich, andere eher schwer verdaulich. Deshalb ist es entscheidend, genau hinzuschauen, welche Art von Magnesium man einnimmt und in welcher Kombination.

Und wenn ich das so erkläre, werde ich dann natürlich auch gefragt: Welches Magnesium nimmst denn du? „Mein“ Magnesium ist das Biogena Siebensalz Magnesium. Es enthält eine durchdachte Kombination aus sieben verschiedenen Magnesiumverbindungen. Achtung, Zungenbrecher ;-): Magnesiumcitrat, Magnesiumbisglycinat, Magnesiumtaurat, Magnesiumorotat, Magnesiumgluconat, Magnesiumsuccinat und Magnesiummalat. Jedes davon wirkt anders und diese Vielfalt sorgt für eine ausgewogene Aufnahme ohne Magen-Darm-Beschwerden. Biogena setzt zudem auf das Reinsubstanzenprinzip: keine Füllstoffe, keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe. Das macht die Produkte nicht nur klarer in ihrer Wirkung, sondern auch viel verträglicher.

Wer Magnesium bisher „nicht vertragen“ hat, sollte also unbedingt nochmal einen Blick auf die Produktdetails werfen. Oft ist es nicht der Wirkstoff selbst, sondern die Darreichungsform oder die Zusatzstoffe, die Probleme machen. Mir ging es nämlich auch ganz lange so: Magnesium? Vertrag ich nicht. – Das Siebensalz Magnesium schon! Und wenn man weiß, wie wichtig Magnesium für unseren Körper ist, weiß man auch, dass man sich nicht erst dann darum kümmern sollte, wenn man Muskelkrämpfe hat.

Natürlich wird Magnesium auch über die Ernährung aufgenommen, und das klappt bei ausgewogener Kost oft besser, als man denkt. Über zwei Drittel des aufgenommenen Magnesiums stammen typischerweise aus pflanzlichen Quellen, vor allem aus Gemüse und Getreide. Grünes Gemüse wie Spinat, Mangold oder Brokkoli enthält besonders viel, denn Magnesium ist ein zentraler Bestandteil von Chlorophyll, dem Pflanzenfarbstoff. Auch Vollkornprodukte, Haferflocken, Nüsse und Hülsenfrüchte sind gute Magnesiumlieferanten. Wer tierische Produkte zu sich nimmt, kann sich zusätzlich über Fleisch, Fisch, Milch und Käse versorgen (wenn auch in geringeren Mengen).

Passt gut auf euch auf!

Bis bald, herzliche Grüße

Mag. Sarah Eidler

 

PS: Meldet euch gern unter office@vonwald.at für eure Biogena Bestellung. Tipp dazu: Heute schon in unseren Adventkalender geschaut? – Türchen Nummer 4

 

 

Der Winter zeigt sich gerade von seiner eisigen Seite – bei uns in Parndorf herrschen derzeit minus sieben Grad, und die Kälte kriecht durch jede Ritze. Kein Wunder, dass momentan so viele Menschen mit Husten, Schnupfen oder gar einer ausgewachsenen Grippe zu kämpfen haben. Überall hört man es husten und niesen, und wer bisher noch verschont geblieben ist, der fühlt sich trotzdem oft müde und ausgelaugt.

Jetzt ist genau die richtige Zeit, um dem Körper etwas Gutes zu tun. Warm einpacken, viel heißen Tee trinken, ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf – all das hilft, die Abwehrkräfte zu stärken. Und vielleicht – nein, ganz sicher – ist es auch eine gute Gelegenheit, das Tempo ein wenig zu drosseln. Wir hetzen oft durch den Alltag, von Termin zu Termin, ohne darauf zu achten, was unser Körper eigentlich braucht. Doch wenn draußen die Kälte klirrt und sich ohnehin viele Menschen krank fühlen, dann dürfen wir uns bewusst Pausen gönnen.

Besonders nach Stresssituationen ist unser Immunsystem geschwächt – ein Phänomen, das als „Open-Window-Effekt“ bekannt ist. Nach intensiven Belastungen, sei es durch körperlichen oder psychischen Stress, ist die Immunabwehr für einige Stunden besonders anfällig für Viren und Bakterien. Würdest du derzeit das Fenster deiner Wohnung weit offen stehen lassen? Ich denke nicht. Warum tun wir es dann bei unserem Immunsystem? Genauso wie wir unsere Räume warmhalten, sollten wir auch unseren Körper nicht schutzlos lassen, sondern ihn bewusst stärken und ihm Erholung gönnen.

Die Natur weiß: Pausen sind wichtig. Nicht alles muss sofort erledigt werden. Alles zu seiner Zeit, man braucht auch ausreichend Vorbereitung. Wer sich weiterbilden möchte, kann das ganz gemütlich von zu Hause aus tun. Ein Fernkurs ist die perfekte Möglichkeit, sich neues Wissen anzueignen, ohne frierend von A nach B zu hetzen oder sich in einem überfüllten Raum möglichen Ansteckungen auszusetzen. Stattdessen könnt Ihr euch eine Decke schnappen, eine Tasse Tee aufbrühen und entspannt lernen – warm eingepackt und ohne Erkältungsrisiko.

Also, passt gut auf euch auf, gönnt euch Ruhe und wärmt euch ordentlich durch. Der Winter mag zwar kalt sein, aber mit ein wenig Achtsamkeit kommen wir gesund und gestärkt durch diese eisige Zeit.

Und bald kommt der Frühling. Die Energie und das Wissen, das wir in den ruhigen Wintermonaten gesammelt haben, können wir dann nutzen, um neu durchzustarten. So macht es auch die Natur: Sie sammelt Kraft unter der Schneedecke, um mit voller Stärke wiederzuerwachen. Nutze diese Zeit also sinnvoll – für dich und deine Zukunft.

Bis dahin: Bleibt gesund und neugierig!

Herzliche Grüße

Mag. Sarah Eidler

 

In der Parndorfer Hauptstraße, in der unser Büro liegt, funkeln sie einem aktuell rund um Halloween aus Fenstern und durch Gartenzäune schaurig-schön entgegen: die geschnitzten Kürbis-Köpfe. Ich bin persönlich kein riesiger Fan von Halloween, das ist doch sehr kommerzialisiert. Für mich ist das schönere Fest im Herbst das Erntedankfest. Erntedank wird je nach Region zwischen September und November auf verschiedene Art und Weise gefeiert und war schon als Kind für mich eines der schönsten Feste, weil auch die Bedeutung dahinter so wichtig ist. Aber was haben die beiden Feste gemeinsam? Beide drehen sich um die Früchte der Erde, darum, dass wir nicht alles im Leben als selbstverständlich ansehen, und – bei beiden spielt der Kürbis als Symbol eine der Hauptrollen.

Als Kind habe ich viel Zeit auf einem Ziegenbauernhof verbracht, und Erntedank war die Zeit, in der die Bauernfamilie nach einem langen Sommer endlich mal ein wenig durchschnaufen konnten. Und so erlebe ich das bis heute in meiner kleinen Heimatgemeinde. Während die Erwachsenen sich also über die gelungene Ernte freuen, ist für viele Kinder Halloween heute mehr im Kopf verankert.

Erntedank ist aber auch ein toller Anlass, Kindern zu zeigen, woher ihr Essen kommt. Ich erlebe das in Kenia, wo unsere Schulkinder auf mittlerweile zwei Modellfarmen mitwirken und lernen, was es dafür braucht, um eine möglichst reiche Ernte einzufahren. Nach wochen- oder monatelanger Arbeit das erste Mal selbst etwas zu ernten, ist schon wirklich ein besonderes Erlebnis für Kinder, egal wo auf der Welt. Und so entsteht auch ein Gefühl des Respekts für unsere Nahrungsquellen.

Aber zurück zum Kürbis als herbstliches Superfood. Ursprünglich stammt er aus Nordamerika, und dort spielt er seit jeher eine große Rolle. Halloween ohne Kürbislaternen? Unvorstellbar! Aber auch bei uns hat der Kürbis in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, nicht nur als Deko, sondern auch als gesunde Köstlichkeit.

Zurecht, denn er ist ein echtes Powerpaket: Der Kürbis steckt voller wichtiger Nährstoffe, z.B. Vitamin A, das besonders gut für die Augen ist. Der Kürbis ist außerdem reich an Kalium und Magnesium, unterstützt also das Herz-Kreislauf-System. Vitamin E und Zink fördern die Hautgesundheit und stärken gemeinsam mit Vitamin C das Immunsystem, damit wir gesund durch die Herbst- und Wintersaison zu kommen. Ein Teller schaurig-schmackhafter Kürbissuppe nach dem Halloween-Streifzug kann also nicht schaden – besser als jede Zaubertrank-Rezeptur!

Ebenfalls keine Hexerei: Mit seinen vielen Ballaststoffen fördert der Kürbis die Verdauung und sorgt dafür, dass wir länger satt bleiben. Dabei ist Kürbis mit über 90% Wasseranteil kalorienarm und liefert dennoch jede Menge Geschmack, egal ob als Suppe, gebacken oder als Püree. Im Kürbiskuchen schmeckt er sogar Kindern, die bei Gemüse sonst eher die Nase rümpfen.

Also, wenn ihr das nächste Mal einen Kürbis seht, denkt daran: Er ist viel mehr als nur ein gruseliges Halloween-Gesicht. Er ist ein echter Nährstoffheld, der uns gesund und gestärkt durch den Herbst bringt.

In diesem Sinne: Guten Appetit und Happy Halloween!

Sarah Eidler

Neulich im Zoom mit Lernenden zum Thema Teebaumöle hab ich beiläufig erwähnt, dass man bei einer bestimmten Mischung auch gut Palmarosa dazu geben könne. Und bekam dann eine email, ob ich nochmals sagen könne, welche Rose ich da erwähnt hätte.

Gar keine.

Palmarosa schmückt sich sozusagen mit einem fremden Namen, denn eigentlich gehört die Pflanze zur Pflanzengattung der Süßgräser. Also zur gleichen Gruppe wie Lemongras, Citronella, Zitronengras. Also einfach – Gras.

Wer jemals richtig Thailändisch essen war, wo ja nahezu in jedem Gericht Zitronengras drin ist, der weiß auch, warum die Süßgräser heißen. Und alle genannten riechen ja auch wirklich nicht so, wie man sich das Gras bei uns vorm Haus so vorstellt. Damit haben sie auch wirklich nichts zu tun.

Ich nähere mich ja einer Pflanze immer gern über die Signaturenlehre an, vor allem, wo und wie wächst sie. Und Süßgräser dienen nicht nur zur Dekoration, im Essen oder gegen Insekten, sondern sie halten auch das Erdreich am Platz, geben also dem Boden Halt und Struktur. Genau das tun sie auch für uns und unser Seelenleben. Ein Tröster in stressigen Augenblicken, beruhigend und wunderbar bei Erschöpfung.

Palmarosa hat aber ihren Namen, weil das Öl wirklich wie nach Rose riecht, zumindest aber wie nach Rosengeranie. Weswegen es früher auch oft zum Strecken dieser beiden doch teuren Öle verwendet wurde. Es hieß sogar – da es aus Indien kam – „Indisches Geranienöl“. Heute ist das Hauptanbaugebiet für ätherisches Öl Madagaskar.

Palmarosa ist ein wunderbares Hautpflegemittel, das der Haut sowohl Struktur gibt, als auch – wir erinnern uns an das Gras, das mit seinen Wurzeln das Erdreich fest hält –  die Feuchtigkeit speichert und dafür sorgt, dass nicht alles so „wegrutscht“. Auch bei Hautirritationen aller Art ist es nützlich, ich mische es gern in Wildrosenöl für Hals und Dekolletee .

In der Ayurveda Medizin wird es auch bei Muskel – und Gelenkschmerzen verwendet.

Und noch eine feine Wirkung gibt es bei Menstruationskrämpfen. Palmarosa ist überhaupt ein sehr weibliches Öl, das sich ähnlich verwenden lässt wie Geranie.

Und in der Mischung hab ich es am liebsten so, wie ich auch gern Rosenöl mische. Entweder sehr weiblich zart mit Neroli. Oder etwas frischer mit Bergamotte. Oder Halt gebend mit Zeder.

Ich wünsche viel Freude beim Schnuppern und Mischen.

Gabriela Vonwald