Ganz ehrlich: Ich liebe den Sommer!

Ich mag Spaziergänge am Abend, wenn die Sonne langsam hinter den Feldern verschwindet. Ich freue mich jedes Jahr über den Anblick der Felder voller Sonnenblumen, die sich der Sonne entgegenstrecken. Ich genieße Grillnachmittage mit Freunden, ein gutes Eis an heißen Tagen, die Möglichkeit, meinen Pferden eine erfrischende Dusche zu gönnen – und ganz besonders liebe ich diesen Moment am Morgen, wenn ich noch vor dem ersten Kaffee hinausgehe und die Nase in die schon angenehm warme Sonne strecken kann.

Nur eines könnte ich jedes Jahr aufs Neue streichen: diese Nächte, in denen man gefühlt schon verschwitzt ist, bevor man überhaupt eingeschlafen ist. Kommt Ihnen das bekannt vor? Man dreht den Kopfpolster zum dritten Mal um, schiebt die Bettdecke von sich weg, öffnet noch einmal das Fenster, obwohl der Fluglärm nervt (ich wohne in der Nähe des Flughafens Wien-Schwechat)… und man findet einfach nicht in den Schlaf.

Viele Menschen glauben dann, sie seien einfach besonders hitzeempfindlich. Tatsächlich hat das Ganze aber einen biologischen Hintergrund.

Warum Hitze uns wach hält

Unser Körper schläft nicht einfach ein, weil wir müde sind. Bevor wir einschlafen können, läuft ein genau abgestimmtes Programm ab. Dazu gehört unter anderem, dass unsere Körperkerntemperatur leicht absinkt. Dieser kleine Temperaturabfall gehört ganz selbstverständlich zum Einschlafprozess. Unterstützt wird er übrigens auch durch die Aminosäure Glycin, die in Studien mit einer verbesserten Schlafqualität in Verbindung gebracht wurde. (Schmeckt übrigens süß und ist deshalb meine persönliche Lieblings-Aminosäure ;-))

An heißen Sommerabenden fällt genau diese natürliche Abkühlung deutlich schwerer. Ist das Schlafzimmer aufgeheizt oder die Außentemperatur kaum niedriger als tagsüber, kann der Körper die überschüssige Wärme schlechter abgeben. Die Folge: Wir brauchen länger zum Einschlafen, schlafen unruhiger oder wachen häufiger auf.

Manchmal ist es einfach zu warm. Manchmal schwitzen wir. Manchmal reicht schon das Gefühl, dass die Luft im Schlafzimmer steht. Unser Schlaf wird dadurch leichter und weniger tief. Das bedeutet nicht automatisch, dass wir deutlich weniger schlafen – aber häufig schlafen wir weniger erholsam.

Morgens fühlen wir uns dann so, als hätte die Nacht kaum Erholung gebracht. Das ist typisch für sehr warme Nächte. Die gute Nachricht ist: Das ist zunächst einmal völlig normal. Unser Körper reagiert auf seine Umgebung. Und eine tropische Nacht stellt für ihn nun einmal andere Bedingungen dar als ein kühler Herbstabend.

Was hilft wirklich?

Natürlich gibt es keine Patentlösung. Trotzdem gibt es einige Maßnahmen, die sich in der Praxis immer wieder bewähren.

Versuchen Sie, die Hitze möglichst draußen zu halten. Tagsüber lohnt es sich, Fenster geschlossen zu halten und die Räume konsequent abzudunkeln. Gelüftet wird am besten früh morgens oder spät abends, wenn die Außentemperaturen wieder sinken. Besonders Dachgeschosswohnungen profitieren enorm davon.

Nicht nur das Schlafzimmer, sondern auch den Körper können wir kühlen. Viele Menschen springen vor dem Schlafengehen unter die eiskalte Dusche. Klingt logisch, ist aber oft gar nicht die beste Idee. Kälte regt den Kreislauf zunächst an. Der Körper versucht anschließend sogar, sich wieder aufzuwärmen.

Angenehmer ist meist eine lauwarme Dusche. Sie unterstützt den Körper dabei, überschüssige Wärme abzugeben, ohne ihn zusätzlich zu aktivieren. Oder vor dem Hinlegen noch einmal kurz mit einem nassen Waschlappen über den Körper streichen und nicht mehr abtrocknen.

Auch leichte Baumwoll- oder Leinenbettwäsche, eine dünne Decke und möglichst luftige Schlafkleidung können den Unterschied machen.

Ein kleiner Tipp aus der Aromatherapie: Pfefferminzöl oder noch sanfter ein Pfefferminzhydrolat können Räumen zumindest ein angenehmes Frischegefühl verleihen. Zwar sinkt dadurch die Raumtemperatur nicht tatsächlich, unser Gehirn nimmt den Duft jedoch als kühlend wahr. Das liegt daran, dass Menthol unsere Kälterezeptoren aktiviert. Schon wenige Sprühstöße eines Pfefferminzhydrolats auf Bettwäsche oder Vorhänge können deshalb an heißen Tagen als angenehm empfunden werden.

Und wenn Sie Ihr Schlafzimmer neu gestalten möchten: Blautöne werden als kühl und beruhigend wahrgenommen – ein kleiner psychologischer Effekt, der an heißen Sommertagen durchaus willkommen sein kann. Wer nicht neu streichen will – blaue Bettwäsche hilft auch schon ;-)

Trinken nicht vergessen! An heißen Tagen verlieren wir deutlich mehr Flüssigkeit als sonst. Wer tagsüber zu wenig trinkt, merkt das oft nicht nur an Kopfschmerzen oder Konzentrationsproblemen, sondern manchmal auch am Schlaf.

Gleichzeitig würde ich davon abraten, den gesamten Flüssigkeitsbedarf erst am Abend nachzuholen. Sonst meldet sich nachts möglicherweise nicht die Hitze, sondern die Blase. Wie so oft gilt: Regelmäßig über den Tag verteilt trinken ist meist die beste Lösung. Und gleich nach dem Aufstehen sowieso 1-2 große Gläser, um den Flüssigkeitsverlust durch nächtliches Schwitzen wieder auszugleichen.

Auch das (Abend-)Essen ist relevant. Im Sommer haben wir oft ganz automatisch Appetit auf leichtere Mahlzeiten – und das ist gar keine schlechte Idee. Ein riesiges Schnitzel mit Pommes oder eine andere sehr fettreiche Mahlzeit kurz vor dem Schlafengehen fordert den Verdauungstrakt zusätzlich heraus. Ehrlich gesagt ist das Schnitzel mit Pommes wahrscheinlich zu keiner Jahreszeit die beste Idee – vor einer tropisch heißen Sommernacht aber erst recht nicht.

Ein leichter Salat mit einer Eiweißquelle, Gemüse mit Fisch oder ein Naturjoghurt/Skyr mit Früchten und Nüssen oder Haferflocken sind dem Schlaf deutlich zuträglicher.

Vielleicht haben Sie sich vorgenommen, den Sommer für mehr Bewegung zu nutzen. Eine wunderbare Idee, aber bitte mit Augenmaß. Die intensivste Trainingseinheit des Tages würde ich nicht unbedingt auf die Phase mit 34 Grad legen. Sinnvoller ist es, Sport in die kühleren Morgenstunden oder auf den späteren Abend zu legen, wenn die Temperaturen wieder angenehmer werden.

Und wenn die Nacht trotzdem schlecht war?

Bitte machen Sie sich wegen einer schlecht geschlafenen Nacht nicht zusätzlich verrückt.

Ja, Sommernächte können anstrengend sein. Aber wir leben hier nicht in den Tropen. In unseren Breiten gibt es meist nur wenige Wochen oder einzelne Nächte im Jahr, in denen die Temperaturen wirklich so hoch sind, dass sie unseren Schlaf deutlich beeinträchtigen.

Unser Körper ist erstaunlich anpassungsfähig. Versuchen Sie deshalb, Ihren Tagesrhythmus trotzdem beizubehalten. Stehen Sie ungefähr zur gewohnten Zeit auf, tanken Sie morgens Tageslicht und vertrauen Sie darauf, dass Ihr Körper den Schlaf meist ganz von selbst wieder ausgleicht. Denn manchmal macht nicht die Hitze die Nacht noch schlechter – sondern unsere Sorge darüber, nicht genügend geschlafen zu haben.

Mein persönlicher Sommertipp

Wenn es draußen am Abend langsam etwas kühler wird, gehen mein Mann und ich oft noch eine kleine Runde spazieren. Nicht weit. Nicht sportlich. Einfach nur gemeinsam.

Für mich ist das einer der schönsten Momente eines Sommertages. Man lässt den Tag Revue passieren, spricht über alles Mögliche, macht vielleicht schon Pläne für den Herbst – oder genießt einfach einmal ein paar Minuten Stille. Ganz nebenbei tanken wir noch etwas frische Luft, bewegen uns und geben unserem Körper auch durch das Licht der untergehenden Sonne die Möglichkeit, langsam vom Tag in die Nacht zu wechseln. Ich glaube, solche kleinen Rituale sind es, die oft den größten Unterschied machen. Nicht nur für unseren Schlaf, sondern manchmal auch für unsere Beziehung.

Und vielleicht ist genau das das Schönste am Sommer: Dass er uns einlädt, den Abend nicht vor dem Fernseher zu verbringen, sondern hinauszugehen, den Sonnenuntergang zu genießen und den Tag ganz bewusst ausklingen zu lassen.

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Sommer und möglichst erholsame Nächte!

Herzliche Grüße

Sarah Eidler

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Endlich blinzeln wir wieder in die Sonne. Nach langen, dunklen Wintermonaten merkt man, wie sich die Stimmung plötzlich hebt, sobald die Sonne scheint. Menschen sind besser gelaunt und freundlicher, selbst die eigene To-do-Liste erscheint weniger bedrohlich. Doch warum ist das so? Warum macht uns Sonne tatsächlich glücklich?

Die Antwort liegt natürlich in unserem Körper verborgen. Sonnenlicht beeinflusst direkt unsere Hormonproduktion. Sobald Licht auf unsere Netzhaut trifft, sendet das Gehirn Signale aus, die die Ausschüttung von Serotonin anregen. Das ist jener Botenstoff, der für Zufriedenheit, innere Ruhe und emotionale Stabilität verantwortlich ist. Im Winter hingegen, wenn die Tage kurz und grau sind, sinkt der Serotoninspiegel. Viele Menschen kennen die „Winterdepression“ und spüren dann eine bleierne Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder fühlen sich einfach niedergeschlagen. Das ist eine natürliche Reaktion auf den Lichtmangel.

Gleichzeitig reguliert Sonnenlicht unser Schlafhormon Melatonin. In der dunklen Jahreszeit bleibt der Melatoninspiegel oft erhöht, wir fühlen uns tagsüber müde und kommen morgens schwer aus dem Bett, denn unser Tag-Nacht-Rhythmus wird maßgeblich durch Licht gesteuert. Deshalb wird auch immer dazu geraten, morgens ab in die Sonne, ans Tageslicht – aber woher sollte man das denn in den letzten Wochen nehmen?! Meine Tageslichtlampe hat ihr bestes getan, aber das ist natürlich nicht ganz dasselbe. Mit den ersten hellen Tagen pendelt sich unser innerer Rhythmus nun wieder so richtig ein. Wir schlafen tiefer, wachen erholter auf und starten wacher in den Tag. Es ist, als würde jemand einen Schalter umlegen.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist natürlich Vitamin D – eigentlich kein Vitamin, sondern ein Hormon, das unser Körper mithilfe von Sonnenstrahlen selbst bildet. Es unterstützt nicht nur unser Immunsystem und unsere Knochengesundheit, sondern steht auch in engem Zusammenhang mit unserer Stimmung. Ein Mangel kann depressive Verstimmungen begünstigen, alles fühlt sich doppelt anstrengend an. Daher ist Supplementierung durch Nahrungsergänzungsmittel in unseren Breiten in den Wintermonaten wirklich zu empfehlen.

Doch nicht nur biochemisch geschieht etwas mit uns. Sonne verändert unser Verhalten. Wir gehen wieder öfter nach draußen, bewegen uns mehr, treffen uns mit Freundinnen, setzen uns mit einem Kaffee auf den Balkon, hören Podcast oder Audiodateien bei einem Spaziergang oder nehmen das Buch mit in den Park. Bewegung an der frischen Luft setzt zusätzlich Endorphine frei – körpereigene Glücksbotenstoffe. Es entsteht ein wunderbarer Kreislauf aus Licht, Aktivität und guter Laune.

Und seien wir ehrlich: Ja, das Feine am Fernstudium ist, man kann auch daheim gemütlich in eine warme Decke eingewickelt lernen – aber noch schöner ist es doch draußen in der Sonne bei Vogelgezwitscher. Natürlich hat es seinen Reiz, sich an kühlen Tagen einzukuscheln und konzentriert am Schreibtisch zu sitzen. Doch sobald die Sonne scheint, verändert sich die Atmosphäre. Tatsächlich zeigen Studien, dass helles Licht die Aktivität bestimmter Gehirnareale steigert, die für unsere Motivation zuständig sind. Gleichzeitig sinkt das Stresshormon Cortisol schneller ab, wenn wir Zeit im Freien verbringen. Die Natur wirkt wie ein Gegenpol zu unserem oft digitalen, schnellen Alltag. Sonnenlicht signalisiert unserem Gehirn Sicherheit, denn evolutionsbiologisch bedeutete Helligkeit Schutz und Aktivität, Dunkelheit hingegen Vorsicht und Rückzug. Dieses uralte Programm läuft noch immer in uns.

Elderly woman in home, opening curtains and getting ready for the day with sun, light and fresh air. Morning routine, retirement and senior person at window in apartment, housework and chores in room

Vielleicht spüren Sie gerade jetzt diese Aufbruchsstimmung. Die Lust, Fenster zu öffnen, Altes auszusortieren, neue Pläne zu schmieden. Frühling und Sonne stehen symbolisch für Neubeginn. Und manchmal brauchen wir genau dieses äußere Signal, um auch innerlich etwas in Bewegung zu bringen. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, nicht nur die Fenster zu öffnen, sondern auch neue Türen. Wenn die Sonne uns neue Energie schenkt, warum sollten wir sie nicht nutzen? Ein neuer Kurs, eine Weiterbildung, ein Thema, das Sie schon länger reizt. Lernen bedeutet Entwicklung. Und Entwicklung beginnt mit einer bewussten Entscheidung – vielleicht genau in dem Moment, in dem Sie Ihr Gesicht in die Sonne halten und denken: Jetzt!

Sonnige Grüße

Mag. Sarah Eidler

 

 

Ich packe gerade meinen Koffer, weil ich in Kürze nach Kenia fliege – diesmal als ätherisches Öl im Gepäck: Ackerminze, auch japanische Minze genannt, die mir persönlich noch lieber ist als die normale Pfefferminze. Warum, das will ich heute kurz erzählen.

Denn ich fliege nicht in den Urlaub, sondern mein Engagement für unser Hilfsprojekt Harambee steht im Mittelpunkt dieser Reise. Natürlich werde ich daneben auch weiter eure E-Mails beantworten und Hausaufgaben korrigieren – meist sehr früh am Morgen oder sehr spät abends. Und so sehr ich mich auf Wärme freue: Bei den derzeitigen Minusgraden in Österreich erwartet mich ein Temperaturunterschied von 35-40 Grad, das ist schon eine heftige Umstellung.

Ich neige da leider zu Kopfschmerzen bis hin zu Migräne und in einer so intensiven Zeit ist Ackerminze für mich ein echter Schatz. Ihr Duft ist frischer, krautiger und für mein Empfinden angenehmer als der der klassischen Pfefferminze. Das ätherische Öl der Ackerminze wirkt nicht nur belebend und konzentrationsfördernd, sondern auch wohltuend bei Druck im Kopf oder geistiger Erschöpfung. Wenn ich mich also nach langen Tagen müde und überladen fühle, hilft mir Ackerminze, wieder klarer denken zu können.

Das Öl wird durch Wasserdampfdestillation aus dem ganzen Kraut gewonnen und enthält einen sehr hohen Anteil von 70-80% Menthol. Es eignet sich besonders gut zur Anwendung bei Spannungskopfschmerzen: Einfach auf Stirn, Schläfen oder Nacken auftragen (natürlich verdünnt!) – ein kühlender Effekt stellt sich fast sofort ein. Und auch meine Atemwege profitieren von der befreienden Wirkung, was nach der trockenen Flugzeugluft sehr hilfreich ist.

Was ich diesmal in Kenia unbedingt ausprobieren will, ist, ob Ackerminze tatsächlich gegen Ameisen hilft. Diese kleinen Plagegeister hat man dort nämlich leider überall (von winzig klein bis riesig) und der intensive Geruch soll sie angeblich vertreiben – ich bin gespannt!

Bis bald, herzliche Grüße, bleibt gesund und neugierig!

Mag. Sarah Eidler

PS: Wenn ihr das Ackerminzenöl – oder andere ätherische Öle – im Onlineshop von feeling bestellt und am Ende Gabriela Vonwalds ID 26045 angebt, unterstützt ihr damit direkt Harambee. Die Provisionen gehen zu 100% an unsere Studentinnen und Studenten in Kenia. Danke für eure Unterstützung!

„Ich hab ständig Muskelkrämpfe, vor allem nachts. Aber Magnesium vertrage ich einfach nicht, davon bekomme ich Durchfall.“ Vielleicht kommt dir diese Aussage bekannt vor?

Viele nehmen Magnesium ein, weil sie etwas für ihre Nerven oder Muskeln tun wollen – und landen dann frustriert wieder beim Altzustand oder sogar mit neuen Beschwerden. Dabei ist Magnesium ein echtes Multitalent. Aber eben auch ein sensibles Thema, wenn es um die richtige Form und Dosierung geht.

Tatsächlich ist Magnesium einer der wichtigsten Mineralstoffe für unseren Körper. Es ist an über 600 Stoffwechselprozessen beteiligt, wirkt entspannend, nervenstärkend, muskelberuhigend und spielt auch im Energiestoffwechsel sowie für den Herzrhythmus eine zentrale Rolle. Ein Mangel kann sich deshalb sehr unterschiedlich zeigen: innere Unruhe, Reizbarkeit, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe oder sogar depressive Verstimmungen sind mögliche Folgen.

Gerade in belastenden Lebensphasen – bei Stress, viel Kaffee, intensiver körperlicher Aktivität oder hormonellen Schwankungen (Stichwort PMS) – steigt der Magnesiumbedarf deutlich an. Gleichzeitig ist die Versorgung nicht immer optimal.

Aber warum vertragen so viele Menschen Magnesiumpräparate nicht?

Die Ursache liegt fast immer in der gewählten Verbindung: Die weit verbreitete und sehr günstige Form „Magnesiumoxid“ wird vom Körper kaum aufgenommen, verbleibt im Darm und zieht dort Wasser an. Die Folge: Durchfall, Blähungen oder Magendrücken. Deshalb wird leider oft fälschlich angenommen, man vertrage Magnesium allgemein nicht, dabei liegt das Problem fast immer an der chemischen Form.

Denn Magnesium ist nicht gleich Magnesium. Es gibt zahlreiche verschiedene Magnesiumverbindungen, und jede hat ihre ganz eigenen Eigenschaften. Einige wirken beruhigend auf das Nervensystem, andere gezielt auf Muskeln, Herz oder den Energiestoffwechsel. Manche sind besonders gut verträglich, andere eher schwer verdaulich. Deshalb ist es entscheidend, genau hinzuschauen, welche Art von Magnesium man einnimmt und in welcher Kombination.

Und wenn ich das so erkläre, werde ich dann natürlich auch gefragt: Welches Magnesium nimmst denn du? „Mein“ Magnesium ist das Biogena Siebensalz Magnesium. Es enthält eine durchdachte Kombination aus sieben verschiedenen Magnesiumverbindungen. Achtung, Zungenbrecher ;-): Magnesiumcitrat, Magnesiumbisglycinat, Magnesiumtaurat, Magnesiumorotat, Magnesiumgluconat, Magnesiumsuccinat und Magnesiummalat. Jedes davon wirkt anders und diese Vielfalt sorgt für eine ausgewogene Aufnahme ohne Magen-Darm-Beschwerden. Biogena setzt zudem auf das Reinsubstanzenprinzip: keine Füllstoffe, keine künstlichen Aromen oder Farbstoffe. Das macht die Produkte nicht nur klarer in ihrer Wirkung, sondern auch viel verträglicher.

Wer Magnesium bisher „nicht vertragen“ hat, sollte also unbedingt nochmal einen Blick auf die Produktdetails werfen. Oft ist es nicht der Wirkstoff selbst, sondern die Darreichungsform oder die Zusatzstoffe, die Probleme machen. Mir ging es nämlich auch ganz lange so: Magnesium? Vertrag ich nicht. – Das Siebensalz Magnesium schon! Und wenn man weiß, wie wichtig Magnesium für unseren Körper ist, weiß man auch, dass man sich nicht erst dann darum kümmern sollte, wenn man Muskelkrämpfe hat.

Natürlich wird Magnesium auch über die Ernährung aufgenommen, und das klappt bei ausgewogener Kost oft besser, als man denkt. Über zwei Drittel des aufgenommenen Magnesiums stammen typischerweise aus pflanzlichen Quellen, vor allem aus Gemüse und Getreide. Grünes Gemüse wie Spinat, Mangold oder Brokkoli enthält besonders viel, denn Magnesium ist ein zentraler Bestandteil von Chlorophyll, dem Pflanzenfarbstoff. Auch Vollkornprodukte, Haferflocken, Nüsse und Hülsenfrüchte sind gute Magnesiumlieferanten. Wer tierische Produkte zu sich nimmt, kann sich zusätzlich über Fleisch, Fisch, Milch und Käse versorgen (wenn auch in geringeren Mengen).

Passt gut auf euch auf!

Bis bald, herzliche Grüße

Mag. Sarah Eidler

 

PS: Meldet euch gern unter office@vonwald.at für eure Biogena Bestellung. Tipp dazu: Heute schon in unseren Adventkalender geschaut? – Türchen Nummer 4

 

 

Der Winter zeigt sich gerade von seiner eisigen Seite – bei uns in Parndorf herrschen derzeit minus sieben Grad, und die Kälte kriecht durch jede Ritze. Kein Wunder, dass momentan so viele Menschen mit Husten, Schnupfen oder gar einer ausgewachsenen Grippe zu kämpfen haben. Überall hört man es husten und niesen, und wer bisher noch verschont geblieben ist, der fühlt sich trotzdem oft müde und ausgelaugt.

Jetzt ist genau die richtige Zeit, um dem Körper etwas Gutes zu tun. Warm einpacken, viel heißen Tee trinken, ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf – all das hilft, die Abwehrkräfte zu stärken. Und vielleicht – nein, ganz sicher – ist es auch eine gute Gelegenheit, das Tempo ein wenig zu drosseln. Wir hetzen oft durch den Alltag, von Termin zu Termin, ohne darauf zu achten, was unser Körper eigentlich braucht. Doch wenn draußen die Kälte klirrt und sich ohnehin viele Menschen krank fühlen, dann dürfen wir uns bewusst Pausen gönnen.

Besonders nach Stresssituationen ist unser Immunsystem geschwächt – ein Phänomen, das als „Open-Window-Effekt“ bekannt ist. Nach intensiven Belastungen, sei es durch körperlichen oder psychischen Stress, ist die Immunabwehr für einige Stunden besonders anfällig für Viren und Bakterien. Würdest du derzeit das Fenster deiner Wohnung weit offen stehen lassen? Ich denke nicht. Warum tun wir es dann bei unserem Immunsystem? Genauso wie wir unsere Räume warmhalten, sollten wir auch unseren Körper nicht schutzlos lassen, sondern ihn bewusst stärken und ihm Erholung gönnen.

Die Natur weiß: Pausen sind wichtig. Nicht alles muss sofort erledigt werden. Alles zu seiner Zeit, man braucht auch ausreichend Vorbereitung. Wer sich weiterbilden möchte, kann das ganz gemütlich von zu Hause aus tun. Ein Fernkurs ist die perfekte Möglichkeit, sich neues Wissen anzueignen, ohne frierend von A nach B zu hetzen oder sich in einem überfüllten Raum möglichen Ansteckungen auszusetzen. Stattdessen könnt Ihr euch eine Decke schnappen, eine Tasse Tee aufbrühen und entspannt lernen – warm eingepackt und ohne Erkältungsrisiko.

Also, passt gut auf euch auf, gönnt euch Ruhe und wärmt euch ordentlich durch. Der Winter mag zwar kalt sein, aber mit ein wenig Achtsamkeit kommen wir gesund und gestärkt durch diese eisige Zeit.

Und bald kommt der Frühling. Die Energie und das Wissen, das wir in den ruhigen Wintermonaten gesammelt haben, können wir dann nutzen, um neu durchzustarten. So macht es auch die Natur: Sie sammelt Kraft unter der Schneedecke, um mit voller Stärke wiederzuerwachen. Nutze diese Zeit also sinnvoll – für dich und deine Zukunft.

Bis dahin: Bleibt gesund und neugierig!

Herzliche Grüße

Mag. Sarah Eidler