Halten Sie doch mal bitte eine Sekunde inne in dem, was Sie gerade tun. Nur eine Sekunde.

Wissen Sie, was sich in dieser einen Sekunde so alles in Ihrem Körper abgespielt hat?

Gerade eben liefen in jeder einzelnen Ihrer rund 70 bis 100 Billionen Körperzellen etwa 100.000 chemische Reaktionen ab. Mehr also, als Ihr Taschenrechner bewältigen würde.

Nehmen wir größere Zeiträume, so pumpt beispielsweise unser Herz in jeder Minute rund 5 Liter Blut durch unseren Körper. Das sind 300 Liter pro Stunde. Alle 20-60 Sekunden hat ein rotes Blutkörperchen einmal den ganzen Körper bereist. Bis es „stirbt“ hat es bis zu 250.000mal diese Rundreise absolviert. Wärend Sie gerade einatmen, sterben übrigens rund 3 Millionen dieser roten Blutkörperchen und in der nächsten Sekunde hat der Körper sie alle ersetzt.

Das Herz schlägt 100.000mal am Tag, im Jahr 40 Millionen mal, bei einem zu erwartenden Alter von 80 Jahren etwa 3 Milliarden Herzschläge.

Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie müssten das alles aktiv steuern, an das alles denken, Anordnungen geben und sich damit beschäftigen, dass Ihre Leber immer alle ihre 66 Funktionen gleichmäßig bewerkstelligt oder Ihre Niere jede Stunde viele Liter Blut filtert.

Die meisten von uns können sich maximal fünf Posten auf ihrer Einkaufsliste merken, geschweige denn dafür sorgen, dass in jeder Sekunde 10 Millionen Zellen, die gerade gestorben sind, auch wieder ersetzt werden.

Rainbow womanWie lange würde es dauern, bis alles zusammen brechen würde, wenn wir selbst dafür sorgen müssten, dass es funktioniert.

Wer das alles tatsächlich steuert, darüber kann man vielleicht diskutieren – Gott, das Universum oder einfach eine Lebenskraft, die uns allen inne wohnt. Wenn es so ist, dann sollten wir durch unser Verhalten alles tun, diese Lebenskraft nicht nur nicht zu stören, sondern sie so gut es geht zu unterstützen, sie mit Energie zu füttern. Und das beginnt immer auch mit Information.

Auch dafür sind übrigens unsere Kurse gedacht, auch wenn Sie das Wissen vielleicht nicht beruflich umsetzen. Lernen, wie Ihr Körper funktioniert, was ihm guttut, wie Sie ihn unterstützen können. Und wenn Sie es können, dann können Sie es weitergeben, an Ihre Kinder, Ihren Partner, vielleicht auch mal an zahlende Kunden.

Das Erlernte als Bahnsteig benutzen, von dem aus die Reise weiter geht, wäre einer der vielen Gründe, zu lernen.

 

 

 

 

Ich selbst bin ja seit sehr vielen Jahren ein großer Fan von Sojaeiweiß als Shake und Mahlzeitenersatz. Gutes Soja natürlich. Nicht Gen manipuliert und auch kein Tierfutter, ohne Antinutriente, also Stoffe, die die Aufnahme von Nährstoffen durch den Darm hemmen, wie sie meistens in Billigprodukten zu finden sind. Und seit man nicht mehr nur die biologische Wertigkeit sondern auch die Verdaulichkeit und den so genannten PDCAAS berücksichtig (abgekürzt für Protein Digestibility Corrected Amino Acid Store) ist Soja ja sogar bei Leistungssportlern und Bodybuildern Sojarehabilitiert und steht dem Ei oder der Molke im Wert um nichts nach.

Bleibt noch die Angst vor allem vieler Männer wegen der Hormone, die doch in Soja drin sein sollen.  Wachsen einem da nicht Brüste? Sinkt nicht vielleicht auch der Testosteronwert? Ist man überhaupt noch ein richtiger Mann, wenn man so einen Shake trinkt?

Nun, bei einem Sojakonzentrat sind diese Ängste durchaus berechtigt. Das sind dann auch meistens die billigen Produkte aus dem Supermarkt, und solch ein Sojakonzentrat enthält tatsächlich Phytoöstrogene, nämlich die beiden Zwillinge Daidzein und Genistein. Und das ist nicht nur für Männer ein Problem, sondern auch für Frauen jenseits der Wechseljahre, für Frauen mit oder nach Brustkrebs und bei Schilddrüsenproblemen. Würde ich nie trinken oder empfehlen oder irgendwem verkaufen.

Aber – gute Produkte verwenden Sojaisolat. Und da gibts diese Phytohormone nicht drin. Also Entwarnung.

Auch wichtig zu wissen: Wer den Shake zum Abnehmen verwendet (ich zum Beispiel, 12 Kilo sind schon weg), der sollte darauf achten, zwar die Kohlehydrate zu reduzieren, also Brot weg, nicht aber alle Fette. Sonst bringt das Unordnung im Aminosäurepool, und außerdem regelt der Körper den Fettstoffwechsel dann auf Sparflamme.

Mangel an Fettsäuren während einer Eiweißdiät ist übrigens in jedem Fall ein Signal an den männlichen Körper, Testosteron zu reduzieren. Ob mit oder ohne Soja;-)) Und daher enthalten gute Produkten auch immer Öle und/oder Fettsäuren.

 

Endlich ist sie da die Sonne, auf die wir so lange gewartet haben. Aber geht es Ihnen auch so? Eine Stunde an der frischen Luft und man ist so schlapp, als hätte man gerade beim Stadtmarathon mitgemacht. Eigentlich möchte man nur schlafen und dabei fühlt man sich doch gerade jetzt verpflichtet, besonders aktiv zu sein. Immerhin ist die Zeit zwischen Winter-Erkältung und erstem Sonnenbrand doch recht kurz.

Erschöpfte FrauZunächst einmal – keine Panik. Sie haben weder Schweine- noch Vogelgrippe und befinden sich in guter Gesellschaft.

Der eigentliche Grund für diesen Zustand ist der Kampf zweier Hormone, einmal unserem Glückshormon Serotonin, das vor allem bei hellem Licht und bei Sonne gebildet wird, andererseits unserem Schlafhormon Melatonin, das der Körper nur erzeugt, wenn es finster ist. Da der Winter ja nicht gerade die hellste Jahreszeit ist, wir uns auch noch dazu viel in geschlossenen Räumen aufhalten, gibt es in unserem Körper sozusagen einen Überschuss an Melatonin. Und der sorgt eben dafür, dass wir gut schlafen können, unabhängig eigentlich von der Tageszeit. Dies ist ja auch der Grund, warum viele Menschen Melatonin als tolles Mittel gegen den Jetlag verwenden.

Erstes Ziel wäre daher gegen die Frühjahrsmüdigkeit – viel Licht ins Leben lassen (übrigens sollte man das schon im Winter tun, zur Not mit einer Tageslichtlampe). Außerdem früh aufstehen und früh ins Bett. Diese Jahreszeit der heller werdenden Tage ist definitiv keine Zeit für Nachteulen und Langschläfer.

Und natürlich sollten wir auch langsam unsere Ernährung von Wintereintopf und Schweinsbraten auf Gemüse, Salat, Fisch und Olivenöl umstellen.

Nicht umsonst ist die Zeit zwischen März und Mai in vielen Kulturen die Zeit der Reinigung, des Fastens, des Kraft schöpfen vor der intensiven Zeit der Hitze.

Auch wichtig, Eiweiß, aus dem sich der Körper das Glückshormon Serotonin bastelt. Und das passt schließlich zum Thema Abnehmen, das zweite große Thema im Frühjahr.

In diesem Sinne, eine aufgeweckte Zeit.

 

 

Dieser Blog heute richtet sich einmal an alle Mitbürger, die nicht mit der deutschen Sprache aufgewachsen sind. Bei denen es vielleicht für den Alltag wunderbar reicht, die aber Angst haben, eine Ausbildung in Deutsch zu starten.

„Schaffe ich das? Komme ich da mit?“ Neulich hatte ich dazu ein Telefonat, wo mir eine sehr frustrierte junge Frau erzählte, niemand in Österreich, auch nicht die Vortragenden, würden so reden, wie sie es in ihrem Deutschkurs in Istanbul gelernt habe. Nun ja, selbst meine damals vierjährige Tochter, aufgeSocial network familywachsen mit Hochdeutsch, hat mal bei einem sich auf Voll-Wienerisch streitendem Ehepaar verwundert gefragt: „Mama, welche Sprache sprechen diese Leute?“ –

Ich kann das ebenfalls gut verstehen, lerne ich doch wegen meines Afrika-Hilfsprojektes seit Jahren Swahili, in der Gegend, in der meine Schule steht, spricht man aber den regionalen Dialekt.

Nun, gerade hier ist ein Fernstudium optimal. Lesen und schriftlich formulieren ist in jeder Sprache meist  einfacher als sprechen und hören. Vor allem aber, man hat alle Zeit der Welt, kann jeden Satz mehrmals lesen, kann sich die Audiodateien anhören, so oft man will, kann sich das eine oder andere Wort im Wörterbuch nachschlagen.

In unserem Institut hat man außerdem die Zeit, die man braucht. Man kann also auch mal unterbrechen, weil es gerade nicht passt. Und da auch die Betreuung sehr individuell ist, muss sich bei uns niemand dafür genieren, dass er sich vielleicht in dieser fremden Sprache nicht so gut ausdrücken kann. Mir ist bewusst, dies hat nichts mit Intelligenz zu tun. Würde man mich ausschließlich danach beurteilen, wie gut ich Englisch spreche, nun ja, durchfallen würde ich wohl nicht, aber mein volles Potential könnte ich wohl auch nicht ausschöpfen.

Daher – wer immer sich hier angesprochen fühlt – Sie sind bei unseren Fernstudien herzlich willkommen.

 

 

 

Vielleicht kennen Sie das:

Nach 8 Stunden Schlaf oder einem Wochenende voller Nichtstun fühlt man sich keineswegs erholt und startet am Montag in die Woche genauso müde, wie man sie am Freitag beendet hat. Die Vorstellung ist hier, dass allein schon das passive Konsumieren zu einer Erholung führt. Dies ist nur im Zustand der absoluten Erschöpfung wirklich mal angesagt und da genügt es meistens, wirklich nur zu schlafen. Ansonsten verlangen Körper und Geist auch in der Erholungszeit eine aktive Gestaltung.

Das Gegenteil davon ist die oft zitierte „Freizeitfalle“, man spricht hier ja schon oft vom „Freizeitstress“ und meint damit, dass man sich die Wochenenden oder Urlaube voll packt mit allen Dingen, die man vermeintlich erledigen muss. Es müssen mehrere Sportarten und Hobbies sein, so dass daraus auch wieder keine Erholung entstehen kann. Vor allem Menschen, die unter Dauerstress stehen, neigen dazu, Interessen verkümmern zu lassen, keine Zeit für das, was einem mal Spaß gemacht hat, für Hobbys, freie Wochenenden oder Urlaube.

Auch weit verbreitet ist Schlafender Hundes, Erholung ansammeln zu wollen und in eine ferne Zukunft zu schieben. „Wenn ich mit diesem Projekt fertig bin, dann ruhe ich mich aus, gehe wieder regelmäßig schwimmen, mache mal Urlaub.“ „Wenn ich erst in Pension bin, werde ich mehr lesen und reisen.“ Erholung lässt sich aber nicht verschieben, sondern sie ist täglich notwendig.

Fangen wir mit der kleinen Erholung an – der Pause. Pausen sind überall wichtig, in der Musik genauso wichtig wie die Noten, beim Tanz, im Leistungssport und in unserem Alltag. Beim Lernen und Arbeiten geht man heute davon aus, dass man möglichst alle 90 Minuten eine Pause einlegen sollte.

Wann war Ihre letzte und was haben Sie da getan?

Regelmäßige Pausen sind nicht vergeudete Zeit, sondern gerade dann, wenn die Anforderungen groß sind, ein wichtiger Beitrag, die eigene Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Oft missbrauchen wir unsere Pausen, um doch noch schnell was zu erledigen. In der Mittagspause hetzen wir in die Reinigung. Wenn wir Pause von einer wichtigen Arbeit machen, checken wir trotzdem schnell die Mails oder führen zwei, drei Telefonate. Das alles sind keine Pausen.

Ein vielleicht ungewöhnlicher Praxistipp: Sperren Sie sich, wenn es gar nicht anders geht, einfach mal im Klo ein. Komischerweise wird dies meistens von unseren Mitmenschen und sogar unseren Kindern akzeptiert. Ich kenne persönlich viele Mütter, die das als Notanker verwenden, „Mama muss mal aufs Klo“ (auch wenn sie dort oft von ihren Kleinstkindern begleitet werden).

Das alles lernen wir übrigens in der Ausbildung „Dipl. Burnoutcoach“