Sellerie-Detox

Mein Pferd hat mich drauf gebracht, nachdem meine Tierärztin meinte, nicht zu viel süßes Obst, lieber Gurke oder Stangensellerie. Nun, meine Stute hat dazu nur Nase gerümpft, dann lieber nichts (und das will was heißen, sie ist sonst keinem, wirklich keinem Futter abgeneigt). Also hatte ich die Gemüselade voller Stangensellerie, was tun. Und hab mich mal schlau gemacht, im Netz und in diversen Büchern, die bei mir so in den Regalen stehen. Denn ich gebe es zu, ich hatte das überhaupt nicht am Schirm. Die Knolle, okay, aber nicht das Grüne. Und was ich da so gefunden habe, ist einfach unglaublich.

Warum ich so begeistert bin, liegt vor allem an der nachgesagten Wirkung dieses Gemüses auf Leber (sehr starke Unterstützung bei der Entgiftungsleistung) und der Schilddrüse. Denn gerade die Schilddrüse und Hashimoto sind ja genau mein Thema.

Bei Hashimoto wird ja seit langem diskutiert, ob die Ursache nicht vielleicht – wie bei so vielen chronischen Erkrankungen oder Autoimmunsituationen – das Eppstein-Barr-Virus ist. Nun, und dem geht es offenbar bei Stangensellerie wie meinem Pferd – mag ich nicht. Man sagt dieser Pflanze nach, dass sie das Virus hemmen könne. Und das Zentralnervensystem mit hochwirksamen Substanzen und vor allem Elektrolyte versorgen solle. Stangensellerie soll die Toxine der Viren ausleiten und die Produktion eines der beiden Schilddrüsenhormone fördern.

Außerdem, und das ist durchaus auch mein Thema, sollen die Nebennieren, die bei Stress ständig aktiv sind und dann irgendwann mal nicht mehr so mitmachen, stabilisiert werden. Da ich vor Jahren einen Burnout hatte und sehr oft im Alltag merke, dass ich nicht mehr so belastbar bin, oft müde und ohne Energie, ist es einen Versuch wert.

Also trinke ich seit einigen Tagen Stangensellerie als grünen Smoothie. 3 Stangen in meinen Mixer, aus Geschmacksgründen (ich kann mein Pferd verstehen) noch ein süßes Obst dazu (oder Granatapfelsaft, den ich noch immer bei meinem früheren Lieferanten Forever Living beziehe, einfach weil er dort am besten ist), zwei Gläser Wasser, alles zu Saft verquirlen und in einer Flasche in den Kühlschrank. Hält für zwei Tage.

Was ich bemerke ist, meine Leber arbeitet auf Hochtouren, ich entgifte aus allen Poren (meine Zunge könnte ich stündlich sauber schaben) und ich hab derzeit Erscheinungen wie ich sonst nur vom Heilfasten kenne. Ich bleibe dran, zumindest mal die 90 Tage, die man jedes neue „Mittel“ ausprobieren sollte. Unterbrochen von einem Kenia-Aufenthalt hab ich also bis Weihnachten gut zu tun.

Und werde gern berichten.